Raus aus der Schublade

Wer pro event heißt, von dem erwartet man genau das. Schublade auf und zack sitzt du in der Falle. Wir haben das in den letzten Jahren immer wieder erlebt. Egal, wie klug unsere strategischen Ideen sein mochten, egal wie sehr wir komplexe Themen ganzheitlich analysiert und den EntscheiderInnen dazu langfristige Lösungen vorgestellt haben. Spätestens wenn unsere Visitenkarte auf dem Tisch lag oder wir unsere Mailadresse nannten, ernteten wir irritiertes Stirnrunzeln. Ach, Ihr seid eine Event-Agentur. Nein, das brauchen wir nicht. Was noch viel schlimmer war: Zwischen den Zeilen hörten wir da immer auch ein „Könnt Ihr das überhaupt?“. Tja, Bücher werden eben immer noch nach ihrem Cover beurteilt. Aus diesem und aus keinem anderen Grund haben wir entschieden, endlich unseren Namen zu ändern.

Einen eingeführten Markennamen nach fast 26 Jahren aufzugeben will allerdings wohl durchdacht sein. Daher haben wir uns damit auch Zeit gelassen und zunächst den Unterbau komplett renoviert und noch klarer definiert. Wir haben uns dafür das ganze letzte Jahr Zeit genommen, viel investiert und zum Beginn des Jahres die Agentur sogar für zwei Monate geschlossen, um in aller Ruhe sämtliche Prozesse, Strukturen, Tools und natürlich das Portfolio auf den Prüfstand zu stellen und mit dem gesamten Team neu zu definieren.

Jetzt heißen wir also ottomisu (offiziell behördlich übrigens schon seit dem 6. Dezember 2018). Es ist ein bewusst generischer Phantasiename. Erdacht und entwickelt von der Agentur Bär Tiger Wolf aus Tübingen. Klar gab es eine Auswahl. Aber wir haben uns recht schnell in den Klang des Wortes verliebt und hatten darüber hinaus eine sofortige Assoziation mit einem coolen Modelabel. Wobei es natürlich - wie könnte es in unserer Branche anders sein - eine kleine Geschichte hinter dem Namen gibt. Die verraten wir allen Interessierten beim nächsten persönlichen Treffen.

Ergänzend bringt unser neuer Claim „connecting people, brands & markets“ eigentlich schon alles zum Ausdruck, was wir mit unserer Arbeit bewirken. Erinnert ein bisschen an Nokia und die Anfangszeiten des Mobilfunks. Auf deutsch klingt es nicht ganz so cool, dafür beschreibt es unser Tun noch klarer: Wir verbinden Menschen, Marken und Märkte.

Ok, Name hätten wir, Claim auch. Aber was tun wir denn jetzt genau?

Die kurze Antwort: Nichts anderes als bisher auch. Markenkommunikation. Live und Digital. Da das aber nun mit dem neuen Namen erst so richtig wahrgenommen wird (… von wegen Buch und Cover) und da wir seit dem berühmten TED-Talk von Simon Sinek über den so genannten „Golden-Circle“ ein großer Fan dieses Modells geworden sind und es auch bei unseren Kunden regelmäßig anwenden, haben wir natürlich auch unsere aktuelle Positionierung nach diesem ebenso genialen wie einfachen Muster durchdekliniert.

Warum wir tun, was wir tun?

Wir glauben an die Kraft echter Beziehungen. In Zeiten immer globaler und virtueller werdender Märkte mit täglich über 10.000 Werbebotschaften, denen jeder Mensch heute ausgesetzt ist, gelingt es Unternehmen immer seltener, die für sie richtige Zielgruppe zu erreichen. Wer hingegen genau weiß, wer er ist und wofür er steht, der findet früher oder später Menschen, die wie der berühmte Deckel auf seinen Topf passen. Das gilt im privaten, aber eben zunehmend auch im wirtschaftlichen Kontext.

Aus diesem Grund sind wir zutiefst überzeugt, dass Unternehmen künftig nur noch Erfolg haben, wenn sie - statt teure Werbung mit der Gießkanne zu streuen - in den Aufbau echter Beziehungen zu den Menschen in ihren Märkten investieren. Auf Basis von Relevanz, Empathie, gemeinsamen Werten und Interessen.

Der erfolgreiche Aufbau und die liebevolle Pflege dieser Beziehungen für unsere Kunden sind unser Antrieb.

Wie wir es tun?

Das berühmte Sprichwort vom Schuster und seinen Leisten nehmen wir sehr ernst. Wir reden nicht über Dinge, von denen wir keine Ahnung haben. Und wir tun nichts, was andere besser können. Wenn wir Unternehmen und Marken beraten und begleiten, dann basiert das auf der langjährigen Expertise unserer MitarbeiterInnen in der jeweiligen Branche und einem tiefen Verständnis für die aktuellen Themen und Herausforderungen im entsprechenden Umfeld. Genau aus diesem Grund haben wir für unseren ganzheitlichen Ansatz vier Fokusbranchen und Wirtschaftsbereiche definiert. IT & Technologie, Mobilität, Handel sowie komplexe urbane Räume.

Selbstverständlich folgt Kommunikation zwischen Menschen immer ähnlichen Parametern. Doch schon beim Content wird es komplex. Hier geht es nicht nur um Unmengen an aktuellen und historischen Zahlen, Daten und Fakten sondern vor allem auch um deren Verwendung im richtigen Kontext. Nur so entstehen Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Gerade für den nachhaltig erfolgreichen Beziehungsaufbau zwischen Unternehmen und ihren Märkten ist es als Marke elementar wichtig, authentisch und relevant für die Menschen in diesen Märkten zu sein. Auf dieser Erkenntnis basiert unser Versprechen:

Entweder wir wissen, worum es geht oder wir lassen die Finger davon.

Was wir tun?

Gemeinsam mit mutigen MacherInnen und EntscheiderInnen suchen wir echten Content in den Unternehmen und entwickeln daraus spannende Geschichten. Darauf aufbauend gestalten wir authentische reale, virtuelle und digitale Orte, Räume, Plattformen und Anlässe, an und zu denen sich Menschen aus Unternehmen und Markt begegnen. Zudem sorgen wir durch kreative, unterhaltsame und ganzheitliche Kommunikation dafür, dass aus diesen Begegnungen nachhaltige und tragfähige Beziehungen zwischen Menschen, Marken und Märkten entstehen, gelingen und lange halten.

Unsere Kunden haben dabei Zugriff auf alle Talente, Kompetenzen und Erfahrungen unserer über 50 festen und freien MitarbeiterInnen. Das beginnt mit der Analyse des Status quo und der Entwicklung einer langfristigen Kommunikations-Strategie, setzt sich mit Design und Kreation integrierter Konzepte fort, beinhaltet die detaillierte Planung und Implementierung in den jeweiligen Kontext und mündet in eine hochspezialisierte Realisierung, die genau den Erfolg auslöst, den sich unsere Kunden wünschen.

Wir nutzen nahezu ausschließlich die Welt der Live-Kommunikation sowie der digitalen sozialen Netzwerke. Einfach, weil es die beiden einzigen „Kanäle“ sind, in denen interaktive und dialogische Kommunikation möglich ist.

Aus Monologen ist noch nie eine gute Beziehung entstanden.

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