B(O)Est of Inspiration - Unser Blick ins Jahr 2026

von Beke Alberring

Neues Jahr, frischer Blick, klare Mission: Inspiration sammeln. Direkt nach dem Weihnachtsurlaub ist die BOE (Best of Events) für das ottomisu-Team der perfekte Auftakt ins neue Jahr. Auch in diesem Jahr ging es gemeinsam nach Dortmund, um Impulse mitzunehmen, die uns bei der Ausrichtung für 2026 begleiten können.
Vor Ort zeigte sich wieder einmal, wie wertvoll unterschiedliche Blickwinkel sind: Unser Team verteilte sich über das Messegelände, denn jeder Bereich hatte seine eigenen Fokusthemen. Während einige tief in technologische Entwicklungen eintauchten, war für andere vor allem der kreative Output entscheidend. Besonders präsent war dabei das Thema Künstliche Intelligenz – nicht als abstrakter Zukunftstrend, sondern ganz konkret in Anwendungen, Tools und Denkansätzen für Events, Kommunikation und Prozesse.
Das Team Content Creation & Design richtete den Blick vor allem auf Wirkung, Inszenierung und Konzepte: Welche Ideen bleiben hängen? Wie erzählen Marken ihre Geschichten? Wie lassen sich starke visuelle Ansätze in ganzheitliche Eventkonzepte übersetzen? Und natürlich: welche Rolle spielt dabei die KI?
Für das Production-Team hingegen war es, wie in jedem Jahr wieder, ein Highlight, Materialien zu sehen, Technik zu testen und die neuesten Trends nicht nur auf dem Papier, sondern in Echt zu erleben. Auch der Austausch mit Dienstleistenden oder Partnern und das Networking mit der Branche stand ganz oben auf der Liste – unabhängig davon, wie ausgeprägt das eigene Netzwerk ist: Der direkte Kontakt vor Ort ist mindestens genauso wichtig, wie das Sammeln von Inspiration und neuer Technik.
So unterschiedlich unsere Rollen und Fokusthemen sind, so vielfältig sind auch die Eindrücke, die wir aus Dortmund mitgenommen haben. Was die BOE für jeden Einzelnen bedeutet hat und welche Impulse wir heute schon Richtung 2026 weiterdenken, erzählen unsere Team-Mitglieder hier selbst:

Jan, Head of Event Production:

Was ich besonders spannend fand, ist, wie konkret die Impulse auf der BOE waren. In diesem Jahr ist mir besonders eine bestimmte Papiertrennwand-Lösung im Kopf geblieben, die sich durch flexible Aufstelloptionen super zur Raumabtrennung anbietet. Das ist eine dieser Ideen, die man direkt im Kopf weiterdenkt, weil sie in der Praxis wirklich hilfreich sein kann.
Gleichzeitig stand für mich klar der persönliche Austausch im Vordergrund – mit Handschlag und nicht über Teams. Durch die vielen Gespräche habe ich ein sehr ehrliches Gefühl dafür bekommen, was gerade in den unterschiedlichen Firmen in der Branche passiert: Wie sich Kundenverhalten verändert, wie die Auftragslage eingeschätzt wird und welche Themen uns alle aktuell beschäftigen. Genau dieser offene Austausch war so wertvoll, dass ich es tatsächlich zu keinem Vortrag geschafft habe – weil das Gespräch von einem zum nächsten überging.

Sebastian, Head of Project Directorship / Expert Digital Technologies:

Ich nehme mit, wie stark KI bereits in der Eventbranche angekommen ist – von der Ermutigung, neue Tools einfach auszuprobieren, über Prompt-Workshops bis hin zu Assistenten, die unterschiedliche Kundenperspektiven einnehmen können. Besonders spannend fand ich take-aw.ai: ein Tool, mit dem man Sessions direkt reflektieren und gemeinsam Content daraus generieren kann – eine richtig gute Idee für mehr Output aus Event-Inhalten. Insgesamt war es sehr interessant, die Vielfalt der Stages zu sehen und ich bin gespannt, wie sich die Branche in diesem Bereich weiterentwickelt.

Ole, Senior Production Manager:

Die BOE zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie groß die Eventbranche mittlerweile ist und wie viele Angebote es in den unterschiedlichsten Bereichen gibt. Hierbei stellt sich für mich die Frage, ob sich die Branche in jedem Jahr weiterentwickeln kann bzw. muss. Aus meiner Sicht ist alles, was es für erfolgreiche und wirkungsvolle Events braucht, bereits vorhanden – man muss es nur nutzen. Viele Vorträge zeigen dabei auch: Vor allem die Inszenierung, ein roter Faden, eine ganzheitliche Idee und die gewissenhafte Umsetzung dieser sind oft viel wichtiger als der Einsatz neuster Technologien oder Show-Einlagen.

Beke, Consultant:

Was meiner Meinung nach im Fokus steht, ist die Symbiose aus Technologie und Mensch. Wie wir Technologie nutzen können, um auf menschlicher Ebene damit zu arbeiten und welche Rolle sie dabei einnimmt, fand ich teilweise fast schon philosophisch. Meine Lieblingszitate:

"Zukunft ist nicht, wenn alles technologisiert ist, sondern wenn Beziehungen funktionieren."

"Smarte Systeme schaffen Freiräume für emotionale Erlebnisse."

"Personalisierung entsteht im Kopf, nicht im Code."

Am Ende hat mich aber ein Satz von Roncalli-Gründer Bernhard Paul besonders inspiriert, vielleicht auch, weil er sehr schön unser Selbstverständnis bei ottomisu aufgreift: „Du kannst nur bei anderen ein Feuer entfachen, wenn du selbst für etwas brennst“. Sucht euch also euer Feuer und entfacht dieses auf euren Veranstaltungen, in dem ihr smart Technologien, Inszenierung, Botschaften und Touchpoints nutzt und sinnvoll miteinander verknüpft!

Nico, Production Manager:

Die BOE war für mich vor allem eine sehr gute Gelegenheit, um mich intensiv mit Partnern und Dienstleistern auszutauschen und bestehende Kontakte weiter zu vertiefen.
Gleichzeitig gibt einem so ein Besuch immer die Möglichkeit, den eigenen Blick wieder zu schärfen und sich inspirieren zu lassen: Welche Technik, welche Ausstattung und welche Lösungen gibt es derzeit und wie vielseitig lassen sie sich in unterschiedlichen Konzepten umsetzen. Auch wenn ich in diesem Jahr nur wenige echte Neuheiten entdeckt habe, nehme ich dennoch viele Impulse mit – vor allem als Reminder, wie groß das Angebot ist und wie viel Potenzial darin steckt, die passenden Bausteine sinnvoll einzusetzen.

Johanne, Consultant Trainee:

Die Vielzahl an Eindrücken auf der BOE war für mich zunächst überwältigend. Umso wertvoller waren zwei Impulse mit positivem Blick in die Zukunft: „Anleitung zum wütenden Optimismus“ und besonders die Masterclass „AI Event Assistant Playbook“. Aus dem KI-Vortrag habe ich unter anderem mitgenommen, dass wir die Freiheit haben, die Dinge zu tun, die uns Freude bereiten, auch wenn KI sie (irgendwann) besser kann. Dieser Gedanke ist für mich ein positiver Impuls für die kommende Zeit.

Zabiullah, Production Assistant:

Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der Themen und die abwechslungsreiche Art der Präsentation. Sehr spannend fand ich auch den Austausch mit den anderen Teilnehmenden. Ihre Erfahrungen und Perspektiven haben mir geholfen, viele Themen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
Ein wichtiger Impuls, den ich von der BOE mitnehme, ist, wie bedeutend klare Kommunikation, gute Priorisierung und eine enge Zusammenarbeit im Team sind.
Für die Zukunft habe ich außerdem die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, agile Arbeitsweisen und Vernetzung als besonders relevant wahrgenommen. All das hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, offen für Veränderungen zu bleiben und neue Ideen auszuprobieren.

Wie in jedem Jahr hat sich der Besuch der BOE wieder mehr als gelohnt. Bekannte und neue Gesichter treffen, Impulse von den Bühnen mitnehmen, neue Dinge sehen – all das lässt das Event‑Herz höher schlagen. Pünktlich zu solchen Branchentreffen wie der BOE rollt zum Jahresbeginn aber auch jedes Mal eine Welle an „Event-Trends“ und neuen Buzzwords durch die Kanäle. Natürlich setzen auch wir uns damit auseinander – im Austausch mit anderen und intern im Team. Doch gerade in diesem Jahr fragen wir uns mehr denn je: Wie viel davon ist wirklich neu? Und vor allem: Braucht es das alles wirklich?

Die Bedeutung von Aufmerksamkeit und Magic Moments, von Beziehung und glaubwürdiger Haltung und das strategische Potenzial von Events – all das ist nicht neu. Und wir tragen diese Überzeugungen schon lange in uns. Nicht, weil es „Trends“ sind, sondern weil wir daran glauben.
Auch bei der Schärfung unserer Positionierung im Sommer ging es nicht darum, das nächste Buzzword zu finden oder besonders „neu“ zu klingen. Wir haben uns schlichtweg eine simple Frage gestellt, auf der unser gesamtes Arbeiten aufbaut: Warum machen wir eigentlich Events?
Unsere Antwort ist eigentlich ganz einfach und schließt so viele „Trend-Aussagen“ ein: Weil wir an die transformative Kraft von Events glauben!

Ein Event ist für uns kein Marketing-Tool, das jedes Jahr neu erfunden werden muss. Technologie, KI und neue Formate – all das nutzen wir, klar. Aber nicht, weil es im Januar auf irgendeiner „Diese-Themen-sollte-man-als-Eventplaner-für-das-neue-Jahr-kennen“-Liste steht, sondern weil sie helfen können, unsere geplante Wirkung zu verstärken.

Vielleicht sollten wir in 2026 also weniger auf die „neuen“ Trends schauen oder versuchen, damit etwas auszutauschen, sondern uns lieber daran erinnern, warum Events so wichtig sind und wie wir neue Möglichkeiten und Ideen nutzen können, um das Erlebnis für die Teilnehmenden noch besser zu machen.

Denn: Trends kommen und gehen – aber die Kraft guter Events, die bleibt. Auch in 2026.

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