Der Erlaubnisraum

 

Jenny Zeller ist seit 2014 Leiterin der DB Akademie in Potsdam und verantwortet die strategische Ausrichtung und Entwicklung eines systematischen Qualifizierungs- und Dialogangebotes für rund 10.000 Führungskräfte*.

In unserem Gespräch gibt sie ebenso offene wie (für Außenstehende) überraschende Einblicke in das Innenleben des Staatskonzerns Deutsche Bahn, vor allem aber natürlich in ihre Arbeit als Leiterin der DB Akademie. So verrät sie zum Beispiel, wie ihr Team zur agilen Organisation wurde und wie sie im Zuge der Pandemie die Angebote der Akademie von heute auf morgen mit überwältigendem Erfolg digitalisiert haben.

Sie erzählt von der Rolle als Leuchtturm, wenn sie und ihr Team wieder einmal neue und für den Konzern oft disruptive Wege gehen und wie die Deutsche Bahn insgesamt das Thema „Frauen in Führungspositionen“ angeht. Funfact: An dem Tag, an dem wir unser Gespräch aufgenommen haben, kam abends in der Tagesschau die Meldung, dass die Bundesregierung nun die Frauenquote für alle großen Konzerne verpflichtend einführen will.

Ganz zum Schluss sprechen wir noch darüber, welche Rahmenbedingungen die Arbeitswelt der Zukunft wohl braucht und dann musste ich mich langsam zwingen, zum Ende zu kommen. Denn Fragen hätte ich noch genug gehabt. Und Jenny gehört definitiv zu den Menschen, bei denen ich das Gefühl nicht los werde, als wären wir seit Jahren vertraute Wegbegleiter*innen. Kennt ihr das? Nun, ich hoffe, diese leicht emotionale Ebene hat dem Gespräch insgesamt gut getan und verstärkt vielleicht auch euren Erkenntnisgewinn auf eine Art, liebe Hörer*innen.

Oh, die Überschrift. Das kam so: An einer Stelle spricht Jenny von einem „Erlaubnisraum“, in dem sie innerhalb des Konzerns mit ihrer Akademie agieren und wirken darf. Als ich mir unser Interview dann das erste Mal selbst angehört habe, war mir klar, dass dieses Wort als Überschrift und Klammer über der gesamten Sendung stehen muss. Habt ihr das auch so empfunden? Ich meine, wünschen wir uns das nicht alle? Einen Erlaubnisraum, in dem wir (fast) alles machen dürfen. Wow!

 

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*Edit: im Interview spreche ich von 8.000 Führungskräften, da ich mich auf eine ältere Quelle bezog. Inzwischen wurde das Angebot der DB-Akadmie auf alle 10.000 Führungskräfte der Deutschen Bahn ausgeweitet.

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